Bengalen Katzen

Die Bengalen Katzen: Geschichte und Herkunft

Katzen zählen schon sehr lange zu den favorisierten Haustieren der Menschen. Unzählige Kreuzungen und Züchtungen haben eine große Vielfalt an Katzenrassen geschaffen. So wurde Anfang der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts das erste Mal die Asiatische Leopardenkatze, auch Bengalkatze genannt, mit einer Hauskatze gekreuzt, um die Fellzeichnung und den Körperbau der Bengalen Katzen mit den charakteristischen Eigenschaften der Hauskatze zu verbinden.

bengalen katze im portait

Durch Forschungen im Bereich der Leukämie Anfang der 70er Jahre wurde die Zucht erneut aufgenommen, da die Immunität der Bengalenkatze gegen die Krankheit das Interesse an dieser Art enorm steigerte. Während der Forschung entwickelte sich die heutige Rasse der Bengalen Katzen durch die Kreuzung mit kurzhaarigen Hauskatzen; weitere Paarungen mit anderen Katzenrassen brachten innerhalb der Rasse der Bengalen eine größere Vielfalt an Farben und Fellzeichnungen; heute ist nur noch die reine Zucht zwischen zwei Bengalen Katzen erlaubt. Der Körper der Bengalenkatzen ist groß, geschwungen und muskulös, das Fell kurz, gestromt oder getupft in schwarz auf der brauen, weißen oder silbernen Hauptfarbe. Der Kopf ist leicht keilförmig und breit, die Ohren sind klein und abgerundet. Ausdrucksstarke, große Augen der Bengalenkatze unterstreichen die Abstammung von der Wildkatze. In ihrer Charakteristik sind Bengalen Katzen den Hauskatzen ähnlich, ihre körperlichen Eigenschaften, wie eine hohe Sprungkraft und ihre Verbundenheit mit Wasser, erinnern sehr an ihre wilden Vorfahren. So sind Bengalen bis ins hohe Alter sehr verspielt, temperamentvoll und kontaktfreudig zu Menschen, wobei ihre Stimmen eher ungewöhnlich klingen. Bei der Entscheidung für eine Bengalenkatze ist es wichtig darauf zu achten, dass sie mindestens 4 Generationen von dem Wildtier entfernt ist, da sie sonst als Wildtier gilt und es einer entsprechenden Genehmigung für die Haltung bedarf.

Photoquelle: photocat.co.uk