Norwegische Waldkatzen
Norwegische Waldkatzen: Geschichte und Herkunft
Norwegische Waldkatzen sind Hauskatzen, die zu den natürlichen Katzenrassen zählen, da sie den Wildkatzen nahe stehen. Die Norwegischen Waldkatzen sind in der Regel recht robust, groß, kräftig und besitzen halblanges Haar. Zu ihren typischen Merkmalen gehören ein sehr buschiger, ausgeprägter Schwanz und eine markante Halskrause. 
Neben den Ragdoll Katzen und den Maine Coon Katzen gehören Norwegische Waldkatzen zu den größten Katzenarten, was auf das rauhe Klima Skandinaviens zurückzuführen ist. Ihr Fell ist doppellagig und besteht aus wasserabweisenden Deckhaar sowie aus dichter Unterwolle. Die Dichte des Fells verändert sich dabei jahreszeitbedingt, um optimalen Kälteschutz zu bieten. Selbst Temperaturen von -30 Grad Celsius können den Norwegischen Waldkatzen nichts anhaben. Zwischen den Pfoten sind die Norwegischen Waldkatzen mit Haarbüscheln, so genannten „Schneeschuhen“ ausgestattet, um zu verhindern, dass sich Schnee an den Ballen festsetzen kann. Im Sommer hingegen ist das Fell der Katzen deutlich weniger umfangreich.
Vom Wesen her gelten Norwegische Waldkatzen in der Regel als gutmütig und überaus sanft. Sie pflegen enge Bindungen zum Menschen und sind verspielt und unkompliziert. Darüber hinaus kommen sie gut mit anderen Katzen aus.
Norwegische Waldkatzen waren in Norwegen schon zur Zeit der Wikinger bekannt. Es wird angenommen, dass sie aus Mitteleuropa einwanderten und sich im Laufe der Zeit dem nordischen Klima anpassten. Im Jahr 1930 wurden erstmals Zuchtprogramme für diese Art erstellt. Acht Jahre später wurden die ersten Norwegischen Waldkatzen auf Ausstellungen in Oslo vorgeführt. Zu Beginn der 70er Jahre gab es erneut Zuchtprogramme und 1972 erhielten die Norwegischen Waldkatzen ihre Anerkennung als Norwegische Nationalkatzen. 1977 folgte die Anerkennung durch die FIFe.
Photoquelle: epets.co.za
