Perserkatzen
Die Perserkatzen: Geschichte und Herkunft
Perserkatzen gehören zu den bekanntesten Rassekatzen der Welt, deren Hauptmerkmale vor allem das feine, lange Fell und die kurze Nase sind. Entstanden ist diese Rasse im türkisch-persischen Raum durch eine Kreuzung der Angora mit der persischen Langhaarkatze. Aufgrund ihrer majestätischen Ausstrahlung damals oft als Statussymbol gehalten, ist sie heute vor allem wegen ihrer ruhigen und geselligen Art äußerst beliebt.
Zu ihrer Bezugsperson entwickeln Perserkatzen gerne eine sehr enge Bindung, kommen aber auch mit Artgenossen, Kindern oder sogar Hunden gut aus. Bei Unsicherheit verhalten sie sich eher reserviert und in der Regel nie aggressiv. Ihre sanftmütige Art strahlt die Perserkatze vor allem durch ihre runden, weit offen stehenden Augen aus, deren intensive Farbe in Beziehung zur Fellfarbe steht. Nase, Ohren und Maul sind dagegen eher klein. Der Körperbau ist recht gedrungen mit kurzen, stämmigen Beinen und runden Pfoten, bei denen zwischen den Zehen oftmals auch Haarbüschel vorhanden sind. Bei dem Fell, das durchschnittlich 10cm lang ist, im Halsbereich auch bis zu 20cm, ist eine regelmäßige Pflege durch kämmen und bürsten unbedingt notwendig, da es leicht zum Verfilzen neigt.
