Tag für ‘Katzenrassen’

Exotic Shorthair Katzen

Exotic Shorthair Katzen: Geschichte und Herkunft

Die Exotic Shorthair Katzen stammen ursprünglich aus den USA, wo ein Züchter eine Perserkatze mit einer Amerikanischen Kurzhaarkatze paarte. Da sie sich großer Beliebtheit erfreuten, wurde daraus eine neue Katzenrasse entwickelt - die Exotic Shorthair. Später wurden die Perser auch mit anderen Rassen wie Burma oder Britisch Kurzhaar gepaart.

Aussehen der Exotischen Kurzhaarkatze

Ähnlich wie die Perserkatze hat die Exotic Shorthair Katze einen muskulösen Körperbau mit kurzen, kräftigen Beinen. Der dicht behaarte Schwanz ist eher kurz und hat eine abgerundete Spitze. Der Kopf der Katze ist rund und hat kräftige und breite Kiefer und volle Wangen. Die Nase ist breit und kurz und die großen runden Augen stehen weit auseinander. Diese leuchten in grün, blau, kupfer oder dunkelorange und können auch verschiedenfarbig sein.
Das weiche Fell steht leicht vom Körper ab und wird in den gleichen Farben wie bei der Perserkatze gezüchtet. Hierbei unterscheidet man zwischen:
Einfarbig - weiß, schwarz, rot, lila, creme und schokofarben.
Parti- Colour - neben der Hauptfellfarbe weist die Katze weiße Flecken auf, die zusätzlich noch in Bi- oder Tri-Colour eingeteilt wird.
Schildpatt oder Tortie - unterschiedliche Flecken verschiedener Farbe, jedoch ohne weiße Zeichnung
Tabby - getigert, gestrichelt, gestromt und getupft
Silber - z. B. Chinchilla, Smoke oder Cameo

Exotic Short-Hair Katzen: Charakter

Exotic Shorthair Katzen gelten als verspielt, anhänglich, ruhig und aufmerksam.

Geschrieben von admin am 15.11.2008 Comments Off

Bengalen Katzen

Die Bengalen Katzen: Geschichte und Herkunft

Katzen zählen schon sehr lange zu den favorisierten Haustieren der Menschen. Unzählige Kreuzungen und Züchtungen haben eine große Vielfalt an Katzenrassen geschaffen. So wurde Anfang der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts das erste Mal die Asiatische Leopardenkatze, auch Bengalkatze genannt, mit einer Hauskatze gekreuzt, um die Fellzeichnung und den Körperbau der Bengalen Katzen mit den charakteristischen Eigenschaften der Hauskatze zu verbinden.

bengalen katze im portait

Durch Forschungen im Bereich der Leukämie Anfang der 70er Jahre wurde die Zucht erneut aufgenommen, da die Immunität der Bengalenkatze gegen die Krankheit das Interesse an dieser Art enorm steigerte. Während der Forschung entwickelte sich die heutige Rasse der Bengalen Katzen durch die Kreuzung mit kurzhaarigen Hauskatzen; weitere Paarungen mit anderen Katzenrassen brachten innerhalb der Rasse der Bengalen eine größere Vielfalt an Farben und Fellzeichnungen; heute ist nur noch die reine Zucht zwischen zwei Bengalen Katzen erlaubt. Der Körper der Bengalenkatzen ist groß, geschwungen und muskulös, das Fell kurz, gestromt oder getupft in schwarz auf der brauen, weißen oder silbernen Hauptfarbe. Der Kopf ist leicht keilförmig und breit, die Ohren sind klein und abgerundet. Ausdrucksstarke, große Augen der Bengalenkatze unterstreichen die Abstammung von der Wildkatze. In ihrer Charakteristik sind Bengalen Katzen den Hauskatzen ähnlich, ihre körperlichen Eigenschaften, wie eine hohe Sprungkraft und ihre Verbundenheit mit Wasser, erinnern sehr an ihre wilden Vorfahren. So sind Bengalen bis ins hohe Alter sehr verspielt, temperamentvoll und kontaktfreudig zu Menschen, wobei ihre Stimmen eher ungewöhnlich klingen. Bei der Entscheidung für eine Bengalenkatze ist es wichtig darauf zu achten, dass sie mindestens 4 Generationen von dem Wildtier entfernt ist, da sie sonst als Wildtier gilt und es einer entsprechenden Genehmigung für die Haltung bedarf.

Photoquelle: photocat.co.uk

Geschrieben von admin am 23.06.2008 Kein Kommentar

Kartäuser Katzen

Die Kartäuser Katzen: Geschichte und Herkunft

Die Kartäuser Katzen, auch”Chartreux” genannt, sind ausschließlich blau und nicht zu verwechseln mit den Britisch Kurzhaar Katzen, die es auch in den verschiedensten Farben und Zeichnungen gibt. Fälschlicherweise wird die Britisch Kurzhaar in der Farbe blau oft als Kartäuser bezeichnet. schlummernde kartauser katze

Die Geschichte der kurzhaarigen blauen Katze beginnt in Frankreich des 18 Jahrhunderts. Am Anfang des 20 Jahrhunderts begann man die Kartäuser Katzen erstmals geplant zu züchten. 1933 wurde zum ersten Mal , bei einer Ausstellung, eine Kartäuser zur schönsten Katze gewählt. Durch die wenigen Züchter entstand bald Inzucht, so wurden dann auch Hauskatzen und Perserkatzen eingekreuzt. Nach Deutschland kam die Zucht der Rassekatze erst nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren 1950-1970 wurden die Rassestandards immer differenzierter und der Aufschwung der Katzenzucht war nicht mehr aufzuhalten. der Muskelöse Körperbau, die Kurzen Beine, der runde Kopf und nicht zuletzt die Farbe zeichnet diese Katzenrasse aus. Die Farbe der Augen liegt zwischen “Bernstein” und Kupfer wobei diese Farbe selten vorkommt. Kartäuser bauen eine intensive Beziehung zu ihrem Besitzer auf sind sehr anhängliche und treue Tiere. Im Gegensatz zu den Hauskatzen sind die Kartäuser Katzen eher ruhige und ausgeglichen.

Photoquelle: ptizanimo.com

Geschrieben von admin am 22.06.2008 Kein Kommentar

Britisch Kurzhaar Katzen

Die Britisch Kurzhaar Katzen: Geschichte und Herkunft

Die Britisch Kurzhaar Katze findet ihren Ursprung in England Ende des 19. Jahrhunderts. Diese Rasse entstand aus einer Kreuzung zwischen einer Perserkatze und einer britischen Hauskatze. Es wird jedoch spekuliert, dass es diese Rasse schon in der Römerzeit gegeben hat. Diese Kreuzung der beiden Rassen verbesserte sowohl die Fellqualität, als auch den Körperbau der Katze.britisch kurzhaar katze im portrait

Die Britisch Kurzhaar Katze besticht durch ihren muskulösen und kräftigen Körper. Der Kopf der Katze zeigt ein massiges und rundes Erscheinungsbild. Die Beine präsentieren sich kurz aber muskulös, der Schwanz der Britisch Kurzhaar Katze wirkt dick und kurz. Die Farbvarianten sind heutzutage vielfältig. Schwarz gehört zu den ältesten Varianten, ebenso findet man zweifarbige Exemplare oder weiße.
Charakteristisch für diese Katzenrasse ist das ruhige und freundliche Wesen und die anhängliche Art. Britische Kurzhaar Katzen sind Spielpartner und Schmusetiger zugleich. Aufgrund ihres schwerfälligen Erscheinungsbildes, zeigen sich Britische Kurzhaarkatzen als sehr zärtliche und verschmuste Tiere, gleichzeitig sind Britische Kurzhaar Katzen ausgezeichnete Jäger und sind sehr sozialverträglich.

Photoquelle: www.photocat.co.uk

Geschrieben von admin am 22.06.2008 Kein Kommentar

Maine Coon Katzen

Maine Coon Katze - Geschichte und Herkunft

Die Maine Coon Katze gehört zur Gruppe der Semilanghaar-Katzen. Ihre Herkunft ist nicht eindeutig belegt, denn heute kann niemand mehr genaue Aussagen hierüber treffen. Schiffskatzen gelangten vor ungefähr vier- bis siebenhundert Jahren in die nahezu unbesiedelten amerikanischen Gebiete und konnten sich dort etablieren, überwiegend an den Küsten.maine coon katze im garten

Den Namen Main Coon Katze erhielten sie nach dem Bundesstaat Maine, denn dort fielen sie den Züchtern zuerst ins Auge. “Coon” bedeutet Waschbär, daher Maine Coon Katze, bezogen auf das Fell und die ursprüngliche Fellfarbe. Das üppige Fell bekommt sie erst im Herbst, die feine Unterwolle verbirgt sich unter grobem, glattem Deckhaar.

Was Charakter und Temperament betrifft, so ist die Main Coon Katze zugleich zahm und wild. Sie ist sehr menschenbezogen und gesellig, man kann sie jedoch auch bedenkenlos alleine lassen. Wenn Mensch sie lässt, treibt sich die Main Coon Katze nächtelang draußen herum und bevorzugt zugleich die menschliche Nähe. Sie ist sehr verspielt und verschmust, will ihren Menschen gefallen, was sie mit Anpassung an die Gegebenheiten “ihres” Haushalts zum Ausdruck bringt.

Maine Coon Katzen sind heute weltweit eine der beliebtesten Rassekatzen überhaupt.

Fotoquelle: Wikipedia

Geschrieben von admin am 07.06.2008 Comments Off